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Miss und Mister Nürnberg Model Wahl: Interview mit Celebrity Lobbyist Marvin Keil und Organisator Christian Fischer

Marvin Keil und Christian Fischer bei Miss Nürnberg Mister Nürnberg

Hallo Herr Fischer, Sie sind Organisator von der zweitgrößten Misswahl des Landes „Miss und Mister Nürnberg“, die am 24. Oktober ihre Titel verleiht.
Hallo Herr Keil, Sie sind Celebrity Lobbyist und wurden als Juror für die diesjährige Misswahl ausgewählt. Ich begrüße Sie heute zu unserem Interview und bedanke mich ganz Herzlich für Ihre Zeit!

Herr Fischer, stellen Sie uns die Marke „Miss und Mister Nürnberg“ kurz vor: Wofür steht dieser Wettbewerb heute und welche Entwicklung hat das Format genommen? 

Wir gehen in diesem Jahr bereits in die zwölfte Staffel von Miss & Mister Nürnberg. In diesem langen Zeitraum bleibt auch die Weiterentwicklung einer Veranstaltung nicht aus. Damals sind wir als „kleine“ Städtewahl im Rahmen der Miss Germany (MGC) Vorentscheide gestartet. Die Veranstaltung fand in Restaurant, Einkaufszentren etc. statt. Mittlerweile sind wir, autark von anderen Organisationen die zweitgrößte Veranstaltung dieser Branche in Deutschland geworden und dürfen mit der Kia-Metropol Arena eine der modernsten Arenen der Stadt als unsere Location nutzen. Im Gegensatz zu früher, als die optischen Gesichtspunkte mehr im Fokus lagen, dass sich unser Projekt dazu entwickelt, Persönlichkeiten in den Vordergrund zu stellen. Nicht umsonst haben wir den Subtitle „Personality creates Beauty“ geschaffen und in unsere Markenkommunikation integriert.  

Herr Fischer, was unterscheidet die Marke „Miss und Mister Nürnberg“ von gewöhnlichen regionalen Schönheitswettbewerben und welche Strahlkraft hat der Titel? 

Das gesamte Projekt ist einzigartig in Deutschland. Das beginnt von weit im Vorfeld, denn nach der Bewerbungsphase steht der finale Cast schon ca. 6 Wochen vor der eigentlichen Veranstaltung fest. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dürfen in der Zeit an sog. Live-Experiences und Content Produktionen teilnehmen. Zum Beispiel gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal eine „Art-Experience“ in die gemeinsam Kunstwerke geschaffen werden. Auch eine Experience zum Thema Golf wird es geben. Weiterhin wird es auch eine Cooking-Challenge unter Anleitung eines Sternekochs geben, sowie die beliebte Shopping-Experience. Wir wollen damit erreichen, dass der Cast zusammenwächst, sich Freundschaften bilden und auch die Aufregung vor dem Finale geringer wird. Nicht umsonst redet man von der „Miss & Mister Nürnberg Family“. 

Die Veranstaltung selbst strahlt mittlerweile auch weit über die Region hinaus, denn es kommen mittlerweile viele Gäste aus ganz Deutschland angereist, darunter auch Promis, Influencer und Leute aus Wirtschaft und Gesellschaft.  

Für die Titelträgst selbst bleibt es natürlich vorwiegend regional, was öffentliche Auftritte betrifft, denn Miss & Mister Nürnberg ist und bleibt in diesem Sinne ja ein regional begrenzter Titel.  

Herr Fischer, aus welchen strategischen Beweggründen haben Sie Marvin Keil in diesem Jahr konkret als Juror berufen? 

Ich habe Marvin vor zwei Jahren beim Deutschlandfinale von „Queen of the World“ kennengelernt, bei dem ich als Juror eingeladen war.  Die Chemie hat sofort gestimmt und der Kontakt ist seither nicht mehr abgerissen. Marvin bringt für mich ein bisschen die Sicht aus dem Lifestyle der „Celebrity-Welt“ und der Red-Carpet Events mit ein auf denen sich die Sieger von Miss & Mister Nürnberg dann ebenfalls bewegen werden.  Er ist viel unterwegs, lernt viele Menschen kennen und hat gleichzeitig noch einen PR-Hintergrund. Diese Eigenschaften rechtfertigen für mich, Marvin als Juror zu berufen.  

Herr Keil, wie war Ihnen, als Sie die Einladung erhalten haben? 

Die Öffentlichkeit kennt mich vorwiegend in Verbindung mit Stars und Luxus. Die meisten Menschen verbinden dieses Bild einfach mit einem Ist-Zustand und freuen sich für meinen Erfolg. Doch – hinter dem “Marvin, der es irgendwie geschafft hat” steckt die Mixtur der Person und harter Arbeit. Wenn man mich für eine Keynote auf die Bühne lädt, staunen viele Zuhörer, aber auch langjährige Fans, immer wieder darüber wie viel Selbstoptimierung und fachliche Kompetenzen hinter meiner Personenmarke stecken. 

Mit der Einladung zum Juror zollt Christian Fischer nicht nur meine exklusive Reichweite, sondern viel mehr auch meine Persönlichkeit an sich.  
Es macht mich sehr glücklich, dass Christian in dieser Hinsicht auch auf meine Kenntnisse in der Model-Branche vertraut. 

Herr Keil, mit welchem fachlichen Anspruch gehen Sie an diese Aufgabe als Juror bei „Miss und Mister Nürnberg“ heran? 

Man kennt mich als den Spezialisten im Thema Marktwertsteigerung, insbesondere wenn es um Personenmarken geht. In den vergangenen Jahren konnte die Marke “Marvin Keil” so stark wachsen, dass nicht nur der kleine Influencer, sondern auch größere Persönlichkeiten den Rat suchten. 
Heute ist “Marvin Keil” kein unbekanntes Gesicht mehr und steht für die Wünsche, Ängste und Gedanken bekannter Persönlichkeiten. 
Neben klassischen Celebrities gibt es aber noch eine andere Personen-Kategorie, die stark vom Aufbau der Personenmarke abhängig ist: Models! 
Mit einer starken Verbindung in die Medienlandschaft, zu Unternehmern, in die Politik sowie aber auch durch die Verkettung in die Luxus-Designerwelt, durfte ich bereits einige Models auf ihrem Karriereweg formen und zu mehr Wert verhelfen. Entsprechend durfte ich mein Wissen auch schon mehrfach als Keynote auf Bühnen vortragen. 

Mein fachlicher Anspruch: Aussehen ist ein herbeiführbarer Zustand, Personality jedoch aber ein langer harter Prozess. Für diesen Weg bedarf es gute Begleiter und ständige Selbstoptimierung.  

Herr Keil, nach welchen messbaren Kriterien werden Sie die Auftritte der Finalistinnen und Finalisten aus der Juror-Perspektive bewerten? 

Meine Aufgabe als Juror sehe ich ein bisschen wie die Mini-Version meiner eigentlichen Tätigkeit. Bevor ich den Marktwert einer Personenmarke steigern kann, muss ich die Person unter Einbezug der jeweiligen Zielgruppen, durch eine Menge an Eigenschaften bzw. Punkte prüfen. 
So werde ich es auch als Juror machen. Im Mittelpunkt meiner Bewertung stehen die Ausführung des Ganges, Ausstrahlung und Übertragung / Repräsentation der situativen Stimmung. 

Herr Fischer, wie hat sich das Anforderungsprofil an die Siegerinnen und Sieger von „Miss und Mister Nürnberg“ über die letzten Jahre verändert? 

Tatsächlich bemerken wir, dass auch die Jury mittlerweile weniger den Wert auf optische Gesichtspunkte legt, sondern viel mehr auf die Persönlichkeit und die Story der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Es ist als Miss & Mister auch wichtig, sich in gehobenen Kreisen aus Wirtschaft und Gesellschaft zu bewegen und auch entsprechend zu kommunizieren. Hier sollte man schon auch ein entsprechendes Interesse an aktuellen Themen haben und sich auch im Smalltalk entsprechend artikulieren können.  

Herr Keil, woran erkennen Sie auf der Bühne innerhalb weniger Sekunden, ob ein Teilnehmender das Potenzial für eine echte Personenmarke mitbringt. 

Ausstrahlung des Willens! Die ersten Sekunden sind, aber müssen noch kein Zeugnis sein. Es wird sehr hart, denn für viele Finalisten wird die Tatsache, das erste Mal auf einer solch großen Bühne vor Publikum zu stehen, dann auch noch bewertet zu werden ein ganz neues Erlebnis sein. 
Einflüsse, die von mir noch mehr Hochrechnung und Bewertungstiefe erfordern.  
Doch was die ersten Sekunden in meine Bewertung einfallen wird, ist die Wirkung wie bewusst das Model diese Chance wahrnimmt. 

Herr Fischer, welche Kriterien abseits der visuellen Erscheinung fließen in das Gesamtergebnis der Nürnberger Wahl ein? 

Grundsätzlich geben wir der Jury keine starren Vorgaben, anhand welcher Eigenschaften sie ihr Votum fällen. Hinter allem liegt ein Punktesystem und ein Jurymitglied hat pro Wertungsdurchgang eine entsprechende Anzahl an Punkten zu vergeben. Jedes Jurymitglied hat dabei andere Präferenzen, was ich auch sehr wichtig finde.  

Am Ende werden die Punkte aller Jurymitglieder für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammenaddiert und somit stehen die Platzierungen fest. Bei einer Anzahl von bis zu 12 Jurymitgliedern entscheidet somit meistens, wer durchschnittlich am besten punktet. 

Herr Fischer, welche Türen öffnet der Gewinn von „Miss und Mister Nürnberg“ den Siegern konkret in den Bereichen Wirtschaft, Medien und Fashion? 

Die Sieger sind ja oft nur ganz wenig mit diesen Bereichen in Berührung bekommen. Somit bewegen sie sich oft auf komplett neues Terrain. Hin und wieder erleben wir, dass die Sieger schon auch konkrete Vorstellungen und Ziele haben, sowohl im Leben als auch mit ihrem Titel. Je nach Zielsetzung kann so ein Titel in allen unterschiedlichen Bereichen Türen öffnen, denn man erhält nun recht einfach Zugang zu Events, auf denen man entsprechende Personen kennenlernen kann und sich somit ein Netzwerk aufbaut, welches einem bei der Erreichung seiner Ziele helfen kann.  

Herr Keil, wie lässt sich der Titel „Miss“ oder „Mister Nürnberg“ unmittelbar nutzen, um den ökonomischen Marktwert eines Nachwuchsmodels zu steigern? 

Die Nürnberger Wahl gehört zu den größten im Lande und dies nicht zu Unrecht. Christian hat “Miss und Mister Nürnberg” zu einem überregionalen Qualitätssiegel transformiert.  
Durch meine Tätigkeit kann ich klar bestätigen, dass ein Titel in solcher Wertigkeit das Potenzial zu wertvollen Kooperationen fördert. Er nimmt quasi die erste Stufe der Bewerbung ab und baut Vertrauen auf. 

Herr Keil, welche typischen Branding-Fehler beobachten Sie bei jungen Models, sobald sie erste regionale Aufmerksamkeit erhalten? 

Für viele Models ist ein solcher Titel die Garantie für hochrangige Aufträge. Dabei vergessen einige Models, dass der Titel Leistung und Vertrauen belegt, aber der Erfolg dennoch von der eigenen Initiative einhergeht. 
Auf den Bühnen sage ich immer den Spruch: Das beste Restaurant erhält keine Gäste, wenn man nicht darüber spricht! 
Leider sehe ich immer wieder, wie amtierende Titelträger-Persönlichkeiten ihren Titel nicht aktiv bewerben. 

Herr Fischer, welche Rolle spielen regionale Unternehmen und Partnerschaften für die Verwertung des Nürnberger Titels? 

Ohne regionale Partnerschaften wäre diese Veranstaltung überhaupt nicht in dieser Form darstellbar, so ehrlich muss man sein. Die Kosten für die Veranstaltung belaufen sich mittlerweile fast im hohen fünfstelligen Bereich. Daher sind wir insbesondere auf finanzielle Unterstützung angewiesen. In einer wirtschaftlich angespannten Zeit wie dieser ein sehr schmaler Grat und wir sind froh mit einer schwarzen Null herauszukommen. Aber nicht nur finanziell sind Partnerschaften wichtig, sondern auch für die Sichtbarkeit der Marke. Durch gute Kooperationen schaffen wir es, der Marke viel Sichtbarkeit in der Region zu verschaffen. Die Titelträger sind viel auf öffentlichen Veranstaltungen geladen und somit oft in den Medien vertreten. All dies schafft Sichtbarkeit und sorgt dafür, dass die Marke Miss & Mister Nürnberg positiv in der Region wahrgenommen wird, was wiederum auch unseren Unterstützern zugutekommt. 

Herr Fischer, wie begegnet die Marke „Miss und Mister Nürnberg“ dem Wandel der Zeit in Bezug auf Diversität und moderne Rollenbilder? 

In Grundsatz habe ich die Frage zuvor ja schon beantwortet. Wir sehen uns als Veranstaltung, die für gewisse Werte einsteht. Dazu gehört insbesondere, dass wir alle Menschen gleichsehen und behandeln wollen. Allein schon die Mischung an unterschiedlichen Persönlichkeiten, die wir jedes Jahr im Cast haben sollte, Ausdruck dafür sein, dass für uns keinerlei Präferenzen in Bezug auf Diversität und moderne Rollenbilder vorliegen, wobei es auch immer eine persönliche Auslegungssache ist, was man als „modernes“ Rollenbild definiert. 

Herr Keil, wie unterscheidet sich der Markenaufbau über ein etabliertes Event wie „Miss und Mister Nürnberg“ von einer reinen Social-Media-Karriere? 

Es handelt sich um zwei vollkommen unterschiedliche Anforderungsprofile. Ich vergleiche dies sehr gerne mit dem Vergleich des Angestellten und eines Unternehmers. Wer seine Marke rein über Social Media aufbaut sowie organisiert, muss weiter als ein Model denken und arbeiten. Vertrauen, Zuverlässigkeit und Leistung müssen hartnäckig selbst validiert werden. Das Risiko zu verlieren ist insbesondere dann groß, wenn man von der Modeltätigkeit leben möchte/muss. 
Durch Events wie Miss und Mister Nürnberg wird eine etablierte Infrastruktur geboten, die Anfangshürden relativiert. Insbesondere das Erlangen der ersten “Partner” wird wesentlich einfacher. 
  

Herr Fischer, wie wird sichergestellt, dass der Titel den Gewinnern auch nach Ablauf des Amtsjahres nachhaltig nützt? 

Zunächst übernehmen wir für die Sieger für die Dauer des Amtsjahres das Management und Booking in Bezug auf alles, was mit dem Titel zu tun hat. So ist sichergestellt, dass im Amtsjahr auch alles in unserem Sinne verläuft, denn schlussendlich stehen wir mit unserem Image auch für unsere Sponsoren ein und wollen, dass dieses positive Markenimage von Miss & Mister Nürnberg in allen Belangen weitergetragen wird. Nach dem offiziellen Amtsjahr haben wir zwar nicht die Management- oder Kontrollfunktion inne, aber nahezu all unsere Titelträger wissen um die Würde und die Werte, weshalb sie sich auch langfristig mit Miss & Mister Nürnberg identifizieren. Im Allgemeinen pflegen wir auch noch viele Jahre nach der Amtszeit die Kontakte zu unseren Siegern, sodass man immer mal im Austausch ist und oft beteiligen sich auch ehemalige Gewinner an unseren Aktionen.  

Herr Keil, welche Gefahren bestehen für die frisch gekürten Titelträger, wenn der Marktwert zu schnell ohne Strategie steigt? 

Es besteht die Gefahr des “Verbrennens”. Professionelles Modeln kostet enorm Zeit, ist anstrengend und verändert das Wesen. 
Ich sehe leider immer wieder Models, die sich außerordentlich berühmt fühlen und diesen Status bedingungslos genießen. Doch schon in dieser Phase muss ein Model jeden Auftrag tracken, analysieren und für die weitere Zeit zu Werbezwecken nutzen.  
Der erste Peak kann sich anfühlen wie eine Droge, dessen Wirkung immer stärker wird, doch bekannter Weise fällt man nach dem Peak in ein tiefes Loch. Eine gute Strategie flacht Gefälle ab und generiert neue Höhen. 

Herr Fischer, welches spezifische Signal erhoffen Sie sich von den diesjährigen Kandidaten auf der Nürnberger Bühne? 

Wir sind eine Veranstaltung, bei der die Kandidatinnen in erster Linie Spaß haben sollen. Damit verbunden sind oft positive Nebeneffekte wie das Wachstum der eigenen Persönlichkeit. Insbesondere in den Bereichen „Präsenz auf der Bühne“ oder „Smalltalk“ sehen wir sehr schnell eine Weiterentwicklung. Oft bilden sich auch wirkliche Freundschaften. Wenn Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Signal nach außen senden, dass es für Sie ein Mehrwert war, überhaupt dabei gewesen zu sein und dies in die Welt kommunizieren, haben wir alles richtig gemacht. 

Herr Keil, welchen konkreten Rat geben Sie den Finalisten für die letzten Minuten vor dem Gang vor die Jury mit auf den Weg? 

Mindset! Kurz vor dem Gang empfehle ich darüber nachzudenken, bis wohin sie es schon geschafft haben. Sie haben sich dafür beworben und das Casting gewonnen, sie haben allen Grund stolz auf sich zu sein. Sie sollen sich einreden: “Ich kann das viel besser als all die anderen hier” 

Herr Keil und Herr Fischer, was ist der größte Irrglaube bezüglich der Erwartungshaltung der Jury bei „Miss und Mister Nürnberg“?  

Fischer: 
Jurymitglieder denken oft, dass es ja ein supercooler Job ist „ein bisschen bewerten“ zu dürfen. Dabei ist Jurymitglied (neben meinem als Hauptveranstalter) der härteste Job des Abends! Man trägt große Verantwortung gegenüber einer ganzen Region auf seinen Schultern.  

Man muss von Anfang bis Ende konzentriert sein, sich Notizen machen und diese schlussendlich in Punkte umwandeln… das ist nicht einfach und spiegelt sich regelmäßig auch in teilweise chaotischen Wertungsbögen wider. 

Aber auch die Kandidaten zeigen oft einen großen Irrglaube: Jurymitglieder seien beeinflussbar oder das Kandidaten „Vorteile“ haben, weil sie ja ein Jurymitglied kennen. Durch die Anzahl der Jurymitglieder egalisiert es sich sehr schnell, sollte doch mal ein Jurymitglied etwas parteiisch sein. 

Auch wenn Jurymitglieder bei Nachfragen oft kundtun, in eine bestimmte Richtung gewertet zu haben – die Wahrheit liegt oft (wie bei politischen Wahlen auch) einzig und allein auf dem Stimmzettel. 

Keil: 
Ich kann Christian in beiden Punkten Recht geben!  
Als Juror befindet man sich in der zu rechtfertigende Position. Es geht hier um Menschen, um Fairness und auch um den eigenen Schutz. 
Ein kurzer unbedachter Satz kann große und nachhaltige Wunden verursachen, es ist also wichtig die Tatsachen diplomatisch und fair zu kommunizieren. 

Zum Abschluss an beide: Welches fundamentale Learning soll jeder Teilnehmende – unabhängig von der Platzierung – aus Nürnberg mitnehmen? 

Fischer: 
Sei wie du bist und liebe es. Sei authentisch und offen! Alles andere passiert von alleine!  Damit kommst du im Leben oft weiter als eine Rolle zu spielen! 

Keil: 
Kämpfe für das, was Dir wichtig ist! Lebe bewusst und halte Dir immer vor Augen, was Du alles schon erreicht hast. 

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